Fersensporn & Plantarfasziitis Experten Tipps

Mit FERSOFIX® lösen auch Sie Ihre Fersenschmerzen...



Marcus Schwesinger

Dipl. Fuß- & Haltungstherapeut

Orthopädie - Schuhtechnik Meister

Fußspezialist Marcus Schwesinger informiert.


Behandeln Sie immer die Ursache der Beschwerden und nicht "nur" das Symptom.

Der Schmerz ist das Symptom, die Ursache ist die Erkrankung. Lösen Sie die Ursache, dann lösen Sie nachhaltig Ihre Schmerzen.

Hier erfahren Sie Hintergrundinformationen über orthopädische-, stützende Einlagen, Schuhe mit Fußbettung und das Kühlen der Ferse. Wir erklären Ihnen, was hinter den jeweiligen kursierenden Empfehlungen steckt und warum diese "nur" Ihre Schmerzen lindern und nicht die Ursache der Fersenschmerzen lösen.


Wichtiger Hinweis:

Es gibt 21 Arten von Fersenschmerzen. Folgende Empfehlungen treffen nur bei der Behandlung von Fersenschmerzen bei der Diagnose Fersensporn, Plantarfasziitis oder einer Insertionstendopathie zu.

 

Weitere Informationen über Arten von Fersenschmerzen erhalten Sie hier:

Für eine erfolgreiche Behandlung von Fersenschmerzen bei Fersensporn und Plantarfasziitis sollten Sie folgendes beachten:


  • Warum sollten Sie keine Einlagen oder Schuhe mit Fußbettung verwenden?

Einlagen und Fußbettungen stützen die Fußgewölbe und entlasten die Muskulatur. Das hört und fühlt sich zwar gut an, wirkt sich aber negativ auf den Heilungsverlauf aus. Es kann diesen sogar deutlich verlängern. Durch das Abstützen der Fußgewölbe reduziert sich stark die Muskelaktivität im Fuß, die Einlage übernimmt bis zu 90% die stützende Tätigkeit. Die reduzierte Muskelaktivität führt zu einer schlechteren Durchblutung und Nährstoffversorgung der Sehnen/Faszien. Der Abtransport von Entzündungsstoffen wird blockiert. Die Fußmuskulatur wird nachhaltig geschwächt und die Zugverspannung auf die Sehnen erhöht. Sie lindern mit orthopädischen Einlagen, Fußbettungen, Sensomotorischen Einlagen nur die Schmerzen, verschlechtern aber die Regeneration der Sehnen. Der Heilungsverlauf verlängert sich teilweise um mehrere Monate. Verwenden Sie daher nur therapeutische Einlagen ohne stützende Wirkung. Weitere Informationen über therapeutische Einlagen erhalten Sie unter: www.Therapie-Einlagen.de

 

  • Warum sollten Sie keine zu kurzen Schuhe ohne ausreichenden Fersenhalt tragen?

Die Plantarfaszie (fußsohlenseitige Sehnenplatte) erstreckt sich von der Ferse bis zu den Zehengliedern und verspannt die Fußgewölbe. Wenn der Schuh zu kurz ist, man mit den Großzehen und Zehenenden beim Stehen und Gehen im Schuh vorne nur leicht ansteht, kann sich die Sehnenplatte nicht entspannen. Die Hautsensoren registrieren den Kontakt an den Zehenenden und verspannen zusätzlich die Sehnenplatte. Die Plantarfaszie verkrampft und kann keine Nährstoffe aufnehmen. Das hemmt ebenfalls den Heilungsprozess und verursacht zusätzlich mehr Fersenschmerzen. Achten Sie deshalb auf ausreichend viel Platz vor den Zehen (Eine Daumenbreite länger vor dem Großzehen - WICHTIG im Stehen nach 10 Meter Gehen gemessen). Der Schuh sollte flach und zum binden sein, am besten eignen sich hierfür sportliche Halbschuhe wie z.B. Sneaker. Die Schuhbänder gewähren Ihnen einen guten Fersenhalt bei ausreichend viel Zehenfreiraum (Eine Daumenbreite). Ein Schuh zum schlüpfen ist ungeeignet, da Sie bei der richtigen Länge immer mit der Ferse aus den Schuh schlupfen. Auch das Tragen von "Abroll-, Dämpfungsschuhen (Runde Laufsohle / Luftpolster)" wirkt nur schmerzlindernd. Diese sogenannten "Wunderschuhe" mit Luftdämpfung schwächen die kurze Fußmuskulatur dauerhaft und verfälschen den natürlichen Bewegungsablauf.

 

  • Warum sollten Sie nicht die Ferse kühlen?     

Sportler machen sich intensiv vor dem Training warm um sich vor Sehnen- und Muskelverletzungen zu schützen. Sehnen verhalten sich ähnlich wie ein Gummiband. Im warmen Zustand ist ein Gummi flexibel und strapazierfähig, im kalten Zustand ist er unflexibel und deutlich in der Belastbarkeit eingeschränkt. Kühlt man die Fersen, so lindert man nur den Schmerz. Die Anfälligkeit von einer weiteren Mikroverletzung der Sehne bei Belastung nach dem Kühlen erhöht sich erheblich. Machen Sie anstelle heiße Fußbäder mit durchblutungsfördernden Zusatz und dehnen Sie anschließen beidseitig kontrolliert die Wadenmuskulatur mit der Achillessehne.

 

  • Warum sollten Sie nicht am Morgen aufstehen ohne die Sehnen gut vorzuwärmen?

Wie oben beschrieben sind Sehnen besonders im kalten Zustand anfällig für Verletzungen. Über Nacht kühlen die Extremitäten (Hände & Füße) leicht aus aufgrund mangelnder Muskelaktivität und Durchblutung. Hier gilt grundsätzlich jeden Morgen vor dem aufstehen zu beachten. Muskeln und Sehnen vorwärmen! Decken Sie beide Füße mit Ihrer Schlafdecke zu. Bewegen Sie zwei Minuten lang durch kreisen und strecken die Füße unter der Decke. Es empfiehlt sich auch die Zehen bei der Übung mit zu bewegen. Dies regt die Durchblutung an und erwärmt die Muskeln und Sehnen. Das erhöhte Verletzungsrisiko im kalten Zustand sinkt und der morgendliche Anlaufschmerz wird erträglicher. Das Gleiche sollte man auch nach einer längeren Sitzphase machen.

Wählen Sie die richtige Behandlungsart bei Fersensporn und Plantarfasziitis