Die VIER größten Irrtümer bei der Behandlung von Fersensporn (Plantarfasziitis)

Von Fußspezialist Marcus Schwesinger

Fersensporn Behandlung

Marcus Schwesinger

Fuß- & Haltungstherapeut

Orthopädie-Schuhtechnik Meister


Die VIER größten Irrtümer bei der Behandlung von Fersensporn (Plantarfasziitis)

Diese VIER Fehler sollten Sie vermeiden

Fersensporn

1. Nicht kühlen!

 

Warum? Bei einem plantaren Fersensporn (Plantarfasziitis) handelt es sich um eine Entzündung im Sehnenansatzbereich der Sehnenplatte (Plantarfaszie). Sehnen (Faszien) können Sie mit einem straffen Gummiband vergleichen. Kühlt man ein Gummiband, so wird es unelastisch und neigt unter Belastung zu reißen oder Risse zu bekommen. Denken Sie an Sportler, diese machen sich vor der Aktivität warm um Sehnen und Muskelverletzungen zu vermeiden.

2. Dehnen Sie nicht an der Treppe!

 

Warum? Die viel verbreitete Dehnübung an der Treppe ist eine "unkontrollierte Dehnübung" und richtet im schlimmsten Fall mehr Schaden an als sie gut macht. Hierbei wird eine maximale Spannung auf die Achillessehne ausgeübt um diese zu dehnen, die auch zu dehnende hintere Wadenmuskulatur bleibt hier jedoch unberührt. Fazit: Inneffektiv, wackelig und birgt die Gefahr einer Achillessehnenruptur!

3. Trage keine stützenden Einlagen!

 

Warum? Der Fersensporn ist im Sehnenansatz eingebettet und somit umhüllt von Sehnenfasern. Sehnen (Faszien) sind sehr schlecht durchblutet, die Nährstoffversorgung obliegt unter anderem durch Flüssigkeit in den Sehnenscheiden. Durch eine Art Pumpeffekt wird in der Bewegung die Sehne mit dieser nährstoffreichen Flüssigkeit versorgt. Diese Aktivität ist unerlässlich um das Bindegewebe zu stärken und um eine Regeneration der Zellen zu ermöglichen. Tragen Sie nun stützende Einlagen, so nehmen Sie die Bewegung aus dem Fuß. Der Fuß wird wie in einer Art Gips ruhig gestellt und der natürliche Heilungsprozess hierdurch gehemmt!

Sie fragen sich jetzt: Warum werden mir dann überall Einlagen empfohlen? Ganz einfach: In der deutschen Medizin gilt Symptombehandlung, d.h. Schmerzen lindern. Durch das tragen von stützenden Einlagen bringen Sie wie schon gelesen "Ruhe" in den Fuß, das lindert Schmerzen! Über die Konsequenzen dieser Versorgung, wird leider in den wenigsten Fällen aufgeklärt. 

4. Tragen Sie keine zu kurzen Schuhe oder Abrollschuhe!

 

Warum? Der Fuß, die kurze Fußmuskulatur, die Sehnen müssen in Bewegung bleiben um Nährstoffe ins Gewebe zu spülen und um Entzündungsstoffe abtransportieren zu können. Ist der Schuh zu kurz (Mindestabstand vom Ende der Zehen zum Vorderkappe 1,5 cm) kann der Fuß nicht mehr Federn, er verliert die Dämpfung. Die Fußsohle beginnt sich zu verkrampfen und ist ein unterschätzter Auslöser für Fersenschmerzen. Gleiches gilt für wohlbeworbene Abrollschuhe (Runde dicke Sohle), hierbei übernimmt der Schuh den Abrollvorgang, die kurze Fußmuskulatur, die Sehnen, die Bewegung wird aus dem Fuß genommen und auf das Bein und die lange Beinmuskulatur übertragen. Der Fuß wird wie bei einer stützenden Einlage, einem Gips ruhig gestellt. Das lindert die Schmerzen, hemmt aber den Heilungsprozess und verlängert die Genesung!

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