Fersensporn


Fersensporn (Plantar-Fasziitis)

Was ist ein Fersensporn (Plantarfasziitis)

Unter einem plantaren Fersensporn / Fersenspor können Sie sich einen nachträglich gebildeten Knochenauswuchs von ca. 2-3mm unter der Ferse in Richtung der Zehen vorstellen. Meist wird dieser zufällig bei der Röntgenaufnahme entdeckt. Bei fast jeden dritten Menschen bildet sich dieser Knochenauswuchs im Laufe des Lebens. Diese Erkrankung bzw. Veränderung des Fersenbeinknochens entsteht aufgrund entzündlicher und struktureller Veränderung in den tiefen Schichten des Sehnen- und Muskelansatzbereiches der Fersenunterseite. Auch eine anhaltende Überbelastung und eine zu hohe Zugverspannung der Sehnenplatte kann ein weiterer Grund einer Fersenspornbildung sein. Der Fersensporn selbst verursacht hierbei meist keinerlei Probleme. Die Fersenschmerzen bei einem Fersensporn entstehen nur bei einer Plantarfasziitis (Entzündung der fußsohlenseitigen Sehnenplatte). Die Plantarfasziitis (Plantar-Fasziitis) ist eine der hartnäckigsten und frustrierendsten Sehnenverletzungen. Die Beschwerden bestehen aus Schmerzen zur inneren Fersenseite hin verlaufend. Oft mit Ausstrahlung in Richtung Zehen über die Fußsohle. Der Hauptschmerz ist morgens direkt beim aufstehen, wobei die ersten Schritte extreme Fersenschmerzen verursachen. Die Schmerzen verbessern sich beim Gehen, verschlechtern sich aber bei zu hoher Belastung. Obwohl es viele Behandlungsmöglichkeiten gibt, werden meist nur die Symptome behandelt und nicht die eigentliche Ursache der Beschwerden. Hierbei kann eine Plantar-Fasziitis mit einem sich gebildeten Fersensporn zu chronischen Schmerzen führen.


Fersensporn und Faszien

Was ist die Ursache der Beschwerden bei Fersensporn (Plantarfasziitis)

Eine Sehne (Faszie) ist ähnlich wie ein starkes Gummiband. Vernachlässigt man die Pflege eines Gummis, so wird dieser unflexibel und spröde. Gleichermaßen verhält es sich auch bei der Plantarfaszie (fußsohlenseitigen Sehnenplatte). Grundlegend sollte man wissen, das Sehnen nicht direkt durchblutet werden. Das heißt, dass eine Sehne nicht direkt von einer Arterie (Blutader) mit Blut (Nährstoffen) die es zum Erhalt der flexiblen Struktur braucht versorgt wird. Eine Sehne wird indirekt versorgt. Dies bedeutet, das Sehnen vom umliegenden Gewebe ihre Nährstoffe erhalten um flexibel und belastungsfähig zu bleiben. Also je mehr die Fußmuskulatur arbeitet umso besser ist die Durchblutung und desto mehr Nährstoffe bekommen die Sehnen im Fuß. Die meisten Menschen die an einem "Fersensporn" einer Plantarfasziitis leiden sind über 35 Jahre alt. Die Durchblutung der Extremitäten (Hände & Füße) nimmt altersbedingt ab, was zu einer schlechteren Nährstoffversorgung der Sehnen führt. Das Sehnengewebe degeneriert ebenso während der Alterung des Körpers aufgrund einer Abnahme der Zellen. Mangelnde Bewegung ist ebenfalls ein Grund wodurch sich die Belastbarkeit der Sehnen reduziert und das Risiko einer Verletzung steigt. Die Sehnenstruktur bekommt hierdurch wie bei einem Gummiband mikroskopisch kleine Verletzungen. Im Heilungsverlauf lagert die Sehne Kalk im verletzten Gewebe ab und es bildet sich der sogenannte Fersensporn (Kalkaneussporn). Diese mikroskopischen Verletzungen können sich entzünden und verursachen starke Schmerzen und Verspannungen in der Mitte der Ferse zum inneren Fußgewölbe (Innenseite der Ferse) hin verlaufend.


Fersensporn Bildung

Wie entsteht ein Fersensporn?

Bei einer Fersensporn Bildung (auch Insertionstendopathie im Stadium III genannt) erscheinen degenerative Veränderungen mit Kalkablagerungen im Sehnenansatzbereich und einer Reizung im Gewebe. Die Kalkablagerungen auf Röntgenbildern werden "Fersensporn" genannt. Bei der Insertionstendopathie im Stadium III bestehen die Beschwerden zusätzlich aus Schmerzen während der Belastung, vor allem während dem Stehen. Diese Schmerzen halten auch in der Ruhe an und können das Einschlafen erschweren. Es besteht ein starker Druckschmerz am Sehnenansatz. In Folge einer verzögerten Behandlung können sich die Fersenschmerzen erheblich verstärken.


Fersensporn Symptome

Welche Fersenschmerzen zeigen sich bei einem Fersensporn (Plantafasziitis)

Bei einem Fersensporn in Kombination mit einer Plantarfasziitis verspürt der Patient besonders morgens unmittelbar beim aufstehen starke stechende Fersenschmerzen unter der betroffenen Ferse. Auch nach längeren Sitzphasen kann dieser Fersenschmerz auftreten, der sich aber nach ein paar Schritte etwas "mildert". Die Schmerzen treten auch unter dem Tag beim Stehen und bei übermäßig langer Belastung auf. Typischer weise findet sich ein Druckschmerz von der Mitte der Ferse zur inneren Fersenseite hin verlaufend. Hierbei kann auch der höchste Schmerzpunkt auf der inneren Fersenseite mit dem Daumen gut zu ertasten sein. Die Fersenschmerzen bei einem plantaren Fersensporn können auch in Richtung der Zehen bis in das Fußgewölbe hin ausstrahlen.


Fersensporn Risikofaktoren

Folgende Faktoren begünstigen die Bildung eines plantaren Fersensporn:

  • Dauerhafte Überbelastung der Füße (Sportliche Aktivitäten mit dauerhafter Überschreitung unter Nichteinhaltung der Belastungs- und Schmerzgrenze)
  • Übergewicht
  • Mangelnde Bewegung, oder zu viel monotones Stehen
  • Tragen von stützenden Einlagen, oder angeborene Fußfehlstellungen
  • Zu kurze Schuhe ohne ausreichend Fersenhalt
  • Genetisch bedingte körperliche Veranlagung
  • Capitonschwund (Fettgewebeschwund) an der Fußsohlenseite - Natürliche Dämpfungsschicht unter der Ferse und unter den Fußballen schwindet -
  • Altersbedingte Strukturveränderung der Sehnen (Stoffwechselveränderungen bzw. Stoffwechselerkrankungen)

Fersensporn Krankheitsverlauf

Wie lange dauert es bis sich die Fersenschmerzen bei einem Fersensporn - Plantarfasziitis lösen?

Der auf der Röntgenaufnahme zu erkennende plantare Fersensporn (Kalkablagerung / Verknöcherung) bildet sich nicht wieder zurück. Auch ein operativer Eingriff zu der Entfernung des Fersensporns ist nur in den seltensten fällen nötig, da von dieser Ablagerung meist keine Schmerzen ausgeht. Die entzündliche Reaktion liegt im Gewebe der Sehnenplatte bzw. im Sehnenansatz. Der Krankheitsverlauf ist bei einer Erstmaligen Erkrankung mit ca. 4 - 6 Monaten zu notieren. Bei einer weiteren Erkrankung ist meist mit einer Genesungszeit von 7 - 18 Monaten zu rechnen.


Fersensporn (Plantarfasziitis) Prävention

Wie lässt sich ein Fersensporn, eine Plantarfasziitis vorbeugen?

Grundsätzlich gilt es aktiv zu bleiben, denn Bewegung ist die beste Therapie. Man sollte sich nicht zurück lehnen, sondern  zurück besinnen. Der menschliche Fuß hat sich im Laufe von tausenden von Jahren weiterentwickelt, um die Geh- und Laufbewegung zu perfektionieren. Seine 26 Knochen, 107 Bänder und 32 Muskeln stabilisieren den Körper bei jedem Schritt und sorgen gemeinsam dafür, dass sich der Fuß an den Boden anpasst. So ist der Fuß von Natur aus darauf ausgelegt, sich mit möglichst großer Effizienz Barfuß zu bewegen und kontiunierlich an Stärke zu gewinnen. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Fußmuskelfunktion und umso besser ist die Durchblutung sowie die Nährstoffversorgung der entzündeten Sehnen im Fuß. Die Sehnen werden stimuliert, entspannen sich und durch die verbesserte Versorgung mit Nährstoffen wir der natürliche Heilungsverlauf unterstützt.

Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung und Therapie.


Fersensporn Plantarfasziitis

Fersensporn (Plantarfasziitis) Behandlung

FERSOFIX® ist ein innovatives medizinisches Behandlungsinstrument (Druck-Stimulationsgerät). Es wird eingesetzt zur gezielten manuellen Druckbehandlung von Fersenschmerzen bei der Diagnose Fersensporn und Plantarfasziitis. Der Pluspunkt der therapeutischen Behandlung mit FERSOFIX®: Die Zweifach-Wirkung. Die Druckstimulation mit FERSOFIX® wirkt durchblutungsfördernd (Stoffwechsel) und Sehnen (Faszien) entspannend. Diese einzigartige Wirkungskombination sorgt für eine schnell einsetzende Schmerzreduktion und ermöglicht eine deutlich beschleunigte Regeneration im entzündeten Gewebe.

Fersensporn Plantarfasziitis Behandlungserfolg

Die entscheidenden Vorteile der Behandlung:

Fersensporn Schmerzreduktion
  • Schmerzlösend in einem durchschnittlichen Zeitraum von 2½ Wochen
  • Fundamentale und ursächliche Behandlung der Beschwerden
  • Wirkt durchblutungsfördernd und Sehnen entspannend
  • Sie benötigen keine Einlagen oder weiteren Hilfsmittel
  • Unkomplizierte und zeitsparende Anwendung
  • Batterielos, immer wieder verwendbar
  • Nebenwirkungsfrei

Unverbindliche Preisempfehlung:

  • 89,90 Euro inkl. 19% MwSt.

Weitere Informationen zur Praxis für Orthopädie Dr. med. Dirk Hedrich finden Sie unter: www.hedrich-rheumapraxis.de


Fersensporn Behandlung mit zweifach Wirkung

Die Schmerztherapie mit FERSOFIX® setzt an der Ursache der Beschwerden an. Sie unterscheidet sich hierbei grundlegend von anderen Therapieformen, die ausschließlich Symptome behandeln wie z.B. Einlagen, Gelkissen, Schuhe, Bandagen oder schmerzlindernden Produkten. Das europaweit geschützte FERSOFIX® Behandlungsinstrument bewirkt eine Tiefenstimulation ähnlich einer Stoßwellenbehandlung. Der entscheidende Unterschied liegt in der Sehnen entspannenden Wirkung. Dieser sensationelle Effekt wird nur durch die Behandlung mit FERSOFIX® erreicht. Über gezielten manuellen Druck mit der speziell entwickelten Form des Behandlungsinstruments auf den Sehnenansatz der Fersenunterseite, wird aktiv das entzündete Gewebe bis in die tiefen Sehnenschichten und Muskulatur-Ansätze stimuliert. Dies wirkt durchblutungsfördernd und Sehnen entspannend (FERSOFIX® Zweifach-Wirkung). Unter anderem als Folge der damit verbundenen Stimulation des peripheren Nervensystems. Die hierdurch verbesserte Durchblutung erhöht die Nährstoffversorgung (Stoffwechsel) der Sehnen (Faszien) und führt zu einer Verminderung der entzündlichen Reaktion. Die verkrampften Sehnen entspannen sich, was eine meist sofort einsetzende Schmerzlinderung um bis zu 90% bewirkt. Die Sehnen werden flexibler, die Mobilität im Fuß steigert sich, was ebenso vorbeugend gegen Schonhaltungen und Folgebeschwerden (Rücken-, Hüft-, Knie-, Achillessehnen- und Fußbeschwerden) wirkt. Diese hocheffiziente Behandlungsmethode fördert aktiv den natürlichen Heilungsprozess und ermöglicht in den meisten Fällen eine deutlich beschleunigte Regeneration des entzündeten Gewebes.


Fersensporn Plantarfasziitis Anwendungen und Übungen

Einfach, effizient und zeitsparend. Die Behandlung mit dem FERSOFIX® Druck-Stimulationsgerät ist unkompliziert. Die Selbstbehandlung erfolgt im Stehen, wobei die schmerzende Fersenunterseite mittig auf dem FERSOFIX® Behandlungsinstrument (Druck-Stimulationsgerät) platziert wird. Durch verlagern des Körperschwerpunktes auf die betroffene Fersenseite wird die Druckintensität und Tiefenstimulation geregelt. Die zeitsparende Behandlung beschränkt sich auf nur  zweimal täglich  jeweils 5 Minuten. 1x Am Morgen - 1x Am Abend mit einer anschließenden kurzen Ruhephase. Detaillierte Informationen zur Anwendung finden Sie in der beiliegenden Gebrauchsanweisung. Die Anwendung ist bildlich und ausführlich beschrieben. Sollten Sie weitere Fragen zum Medizinprodukt oder der Anwendung haben, rufen Sie uns bitte an. Unsere qualifizierten Medizinprodukteberater sind Ihnen gerne behilflich.


Fersensporn Behandlungsbereich

Die FERSOFIX® Druckstimulation wird eingesetzt zur Behandlung von Beschwerden bei folgenden Indikationen:

  • Plantarer Fersensporn (Dornartige Verknöcherung & Kalkablagerung am unteren Fersenbein)
  • Plantarfasziitis auch Plantar-Fasziitis (Entzündung der Sehnenplatte)
  • Insertionstendopathie der Plantarfaszie (Reizung des Sehnenansatzes am unteren Fersenbeinknochen)

Die FERSOFIX® Druckstimulation darf bei folgenden Kontraindikationen nicht verwendet werden:

  • Erkrankungen des Knochens wie Frakturen oder Periostitis
  • Neurologische Erkrankungen wie Polyneuropathie z.B. diabetische Polyneuropathie, Tarsal-Tunnel-Syndrom
  • Peripheren Durchblutungsstörungen (pAVK) oder Erkrankungen der Venen des betroffenen Beines
  • Erkrankungen der Weichteile wie Bursitis oder ausgeprägtes Beinödem
  • Infektionen und Verletzungen

Sollte eine/oder mehrere der Kontraindikationen auf Sie zutreffen, halten Sie bitte zunächst unbedingt Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten. Die FERSOFIX® Druckstimulation wird zur Behandlung von Fersenschmerzen die länger als 2 Wochen bestehen und nicht auf eine der oben aufgeführten Kontraindikationen insbesondere nicht auf ein akutes Trauma, zurückzuführen sind, eingesetzt. Typischerweise findet sich ein örtlicher Druckschmerz in der Mitte der Fersenunterseite zum inneren Fußgewölbe hin verlaufend.

(Nur zur Behandlung für Erwachsene geeignet)

Fersensporn Experten Tipps